Einsatzkräfte aus dem Kreis Steinfurt zur überörtlichen Hilfe in der Eifel im Einsatz

Kreis Steinfurt / Hürtgenwald. In den frühen Morgenstunden des heutigen Samstags, 15. August 2026, sind 128 Einsatzkräfte und 28 Fahrzeuge der Feuerwehren aus allen Städten und Gemeinden des Kreises Steinfurt zu einem überörtlichen Einsatz in Richtung Eifel aufgebrochen. Im Rahmen des landesweiten Konzeptes „Vorgeplante überörtliche Hilfe“ ist die 4. Bereitschaft des Regierungsbezirks Münster in den Raum Hürtgenwald entsandt worden.

Bereits um Mitternacht waren die Einsatzkräfte aus dem Kreisgebiet im Sammelraum am Weiner Park in Ochtrup zusammengezogen worden. Dort wurden die Einheiten gesammelt, die Marschbereitschaft hergestellt und der geschlossene Verband für die gemeinsame Fahrt in das Einsatzgebiet zusammengestellt. Die Bereitschaft setzt sich aus der Bereitschaftsführung, vier Löschzügen und einem Logistikzug zusammen. Die Bereitschaftsführung wird durch die IuK-Gruppe des Kreises Steinfurt und Mitglieder des Stabes der Einsatzleitung gestellt. Aufgrund der vorgesehenen Einsatzaufgaben wurden die vier Löschzüge zusätzlich um das Modul „Waldbrand“ erweitert. Damit stehen den Einsatzkräften zusätzliche Fähigkeiten und Ausrüstung für die Vegetations- und Waldbrandbekämpfung zur Verfügung.

Noch in der Nacht setzte sich der Verband von Ochtrup aus in Richtung Eifel in Bewegung. Im Morgengrauen erreichten die Einsatzkräfte den Bereitstellungsraum im Kreis Düren und damit das Einsatzgebiet. Von dort aus erfolgt die weitere Koordination und Zuweisung der Einsatzaufträge. Die Einsatzdauer ist zunächst auf bis zu 72 Stunden ausgelegt. Entsprechend haben sich die Einsatzkräfte und die beteiligten Feuerwehren auf einen mehrtägigen Einsatz außerhalb des Kreisgebietes vorbereitet.

Das Konzept der „Vorgeplanten überörtlichen Hilfe“ ermöglicht es, bei größeren Schadenslagen kurzfristig leistungsfähige und bereits im Vorfeld strukturierte Feuerwehrverbände über Kreis- und Regierungsbezirksgrenzen hinweg einzusetzen. Durch die gemeinsame Alarmierung und den geschlossenen Marsch können auch größere Kontingente geordnet in ein Einsatzgebiet verlegt und dort zielgerichtet eingesetzt werden.

Der Verband der Feuerwehren im Kreis Steinfurt wünscht allen eingesetzten Kameradinnen und Kameraden einen sicheren und erfolgreichen Einsatz sowie eine gesunde Rückkehr in den Kreis Steinfurt.

 

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