380 Nachwuchskräfte und Betreuende bei Kreisalarmübung in Lienen-Kattenvenne

Lienen-Kattenvenne / Kreis Steinfurt  Großeinsatz für den Feuerwehrnachwuchs im Kreis Steinfurt: Bei einer gemeinsamen Kreisalarmübung der Jugendfeuerwehren stellten rund 380 Jugendliche und ihre Betreuerinnen und Betreuer aus 19 Feuerwehren des Kreises Steinfurt ihr Können unter Beweis. Rund um Lienen-Kattenvenne galt es, verschiedene Einsatzlagen gemeinsam und möglichst realitätsnah zu bewältigen. Bereits die Anfahrt war Bestandteil des Übungskonzeptes. Zunächst sammelten sich die teilnehmenden Einheiten in einem zentralen Sammelraum am Autohof in Ladbergen. Von dort wurden die Jugendfeuerwehren nach und nach abgerufen und zu ihren Einsatzstellen im Gemeindegebiet von Lienen entsandt. Für die Jugendlichen entstand so bereits zu Beginn ein realistischer Eindruck davon, wie bei größeren Einsatzlagen zahlreiche Einheiten koordiniert und gezielt in den Einsatzraum geführt werden.

Vier Einsatzschwerpunkte im Gemeindegebiet

In Lienen-Kattenvenne warteten insgesamt vier unterschiedliche Einsatzschwerpunkte auf den Feuerwehrnachwuchs. Die vorbereiteten Szenarien orientierten sich an typischen Aufgaben der Feuerwehren und verlangten den Jugendlichen sowohl feuerwehrtechnisches Können als auch Teamarbeit und eine gute Abstimmung innerhalb der Einheiten ab.

Im Mittelpunkt standen die Brandbekämpfung und Menschenrettung sowie die Bekämpfung eines angenommenen Vegetationsbrandes. Dabei mussten Wasserversorgungen aufgebaut, Schlauchleitungen vorgenommen, Einsatzstellen strukturiert abgearbeitet und vermisste Personen gerettet werden. Gerade das Zusammenspiel zahlreicher Jugendfeuerwehren machte den besonderen Reiz der Kreisalarmübung aus. Die Jugendlichen arbeiteten nicht nur innerhalb ihrer gewohnten Gruppen, sondern erlebten, wie mehrere Feuerwehren bei einer größeren Lage gemeinsam eingesetzt werden.

Nachwuchs zeigt Leistungsfähigkeit

Beobachtet wurde die Großübung unter anderem von Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier, Kreisjugendfeuerwehrwart Robert Laumann und Manfred Kleine-Niesse, Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren im Kreis Steinfurt. Auch Vertreter aus Gefahrenabwehr und Politik machten sich vor Ort ein Bild von der Arbeit der Jugendfeuerwehren. Die Kreisalarmübung zeigte eindrucksvoll, welchen hohen Stellenwert die Jugendfeuerwehren für die Nachwuchsarbeit im Kreis Steinfurt besitzen. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung geht es dabei immer auch um Gemeinschaft, Verantwortungsbewusstsein und die Zusammenarbeit über die Grenzen der eigenen Feuerwehr hinaus.

Für die rund 380 Jugendlichen und Betreuenden war der Übungstag deshalb weit mehr als nur eine Gelegenheit, das bereits Erlernte praktisch anzuwenden. Er bot die Möglichkeit, Feuerwehr als große Gemeinschaft zu erleben und gemeinsam eine umfangreiche Einsatzlage zu bewältigen. Der Verband der Feuerwehren im Kreis Steinfurt dankt allen Beteiligten, den Organisatoren und Übungsvorbereitern sowie den zahlreichen Betreuerinnen und Betreuern, die eine Kreisalarmübung dieser Größenordnung ermöglicht haben.

 

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